Im Spannungsfeld beruflicher Veränderungen befinden wir uns in einem offenen Feld: Viele Fragen tauchen auf und wir wissen oft nicht, wie wir mit diesem offenen Feld umgehen sollen. Kurz gesagt: wir fühlen uns überfordert, wünschen uns Klarheit. Eine innere Orientierung.
Wir können uns eine Orientierung schaffen – einen inneren Boden, der uns trägt – gerade in Zeiten „offener“ Herausforderungen. Es ist der innere Frieden. Ich bin überzeugt, dass wir innerlich Frieden empfinden können, auch wenn die Lebensumstände nicht danach aussehen. Inneren Frieden müssen wir nicht künstlich herstellen. Er stellt sich auch nicht erst in der Zukunft ein, wenn wir endlich „am Ziel“ angelangt sind. Er ist immer da.
Alles Leben ist ständig in Bewegung. Die entscheidende Frage ist: Mit welcher Haltung begegnen wir dieser Realität?
Ich ermutige Sie, nicht nur im lösungsorientierten Fokus „wie soll ich entscheiden?“ / „welcher Weg ist der richtige?“ zu verweilen. Bleiben Sie stattdessen etwas mehr in der Gegenwart und spüren Sie nach, was das Leben gerade jetzt mit Ihnen macht. Vielleicht beginnt hier eine ehrliche Standortbestimmung. Ganz ungeschminkt und nüchtern. Ohne irgendetwas zu müssen. Welche Empfindungen tauchen in diesem Moment auf?
Vielleicht sind Sie müde und erschöpft. Oder Sie werden sich bewusst, dass Sie das Pendeln nervt. Haben Sie eine neue, ungewohnte berufliche Rolle übernommen und fühlen sich überfordert? Ist es Ihnen unwohl dabei? Merken Sie, dass Ihre bisherigen Laufbahnentscheide sich „irgendwie“ ergeben haben und dass dies für Sie so nicht mehr stimmt? Oder haben Sie einfach das innere Bedürfnis, sich weiterzuentwickeln / etwas Neues zu erkunden? Gab es in Ihrem Unternehmen Veränderungen, die Sie belasten? Oder befinden Sie sich in mehreren Lebensbereichen im Umbruch?
Für mich ist es bedeutsam, wenn wir in der Beratung diesen Momenten bewusst begegnen und eine persönliche Beziehung zu ihnen herstellen. Welche Gedanken und Gefühle bewegen tatsächlich?
Klient:innen erzählen, dass Sie dadurch ruhiger werden. Mehr bei sich ankommen. Weniger vom Druck belastet sind, ihre berufliche Zukunft „perfekt“ gestalten zu müssen. Diese Ruhe kann einen Raum öffnen. Hier sprechen wir über einen sinnvollen nächsten Schritt. Ein Schritt darf klein und unscheinbar sein. Auf diesen wird ein nächster folgen.
Gerade in Laufbahnfragen dürfen wir mit dem Leben, das in uns stattfindet, zusammenarbeiten. Eine bedeutsame Ressource.
Frieden muss kein Endzustand sein. Vielleicht ist er eher eine Einladung, dem gegenwärtigen Leben zu begegnen. Manchmal braucht das Mut!
Hier kann das vertrauensvolle Gespräch unterstützend wirken. Als Berufs-, Studien- und Laufbahnberaterin bin ich für Sie da, in diesem Spannungsfeld zu begleiten. Gerne unterstütze ich Sie dabei, Ihren inneren Boden zu bauen.
Bildquelle: Fotografiert von Dave Honegger, http://undlicht.ch


